Was die anderen so erfahren haben

Cuba Familienurlaub

 

Barfuß in der Karibik. Die „Kinder“ fahren nochmal mit in Urlaub. Kinder stimmt ja nicht mehr: Leon ist schon 22 und Henry auch schon 19. In dem Alter ist Urlaub mit den Eltern ja extrem uncool. Es sei denn, das Reiseziel stimmt.

 

Cuba

 

Und dann noch segeln in der Karibik zu den vorgelagerten Inseln, den Cayos. Wie toll ist das denn. Einmal fragen hat gereicht und beide sind sofort hellauf begeistert. Und was das für ein toller Urlaub war. Mit Skipper segeln kann ja schon mal kritisch sein und andere an Bord muss auch nicht unbedingt klappen. Die jungen Männer machen mit den Älteren Urlaub und sind dann auch noch auf engem Raum unterwegs. Mal schnell austeigen geht dann ja nicht. Diese Bedenken sind aber auf der Marlin völlig unbegründet. Skipper Micha macht kurze und knappe Briefings und bindet die Junges gleich mit ein. Jeder hat dann so seine Aufgaben. Daraus wird im Verlauf auch eine enge Bindung, die unseren Jungs und auch Micha gut tun. Nicht nur an Bord, sondern auch auf den Partys an Land, wo zu cubanischen Klängen lässig mit den Hintern gewackelt wird. Bei den Cubanern sieht das ja auch gleich extrem elegant aus.  

 

An Bord gibt es immer viel zu tun, aber am Strand liegen und im flachen warmen Wasser Seesterne gucken oder mit Kokosnüssen werfen ist auch drin. Den Törn Rhythmus geben wir, die Crew 42, vor. Micha macht da keinen Stress. Er ist da, wenn was zu tun ist oder zieht sich zurück und macht irgendwas. Was das war und was er so alles gemacht hat haben wir erst hinterher im Blog gelesen. Das war schon eine Menge von der wir so gar nichts mitbekommen haben. Er hat uns da in Ruhe unseren entspannten Urlaub leben lassen. Auch cool. Geholfen haben wir dennoch immer gerne, wenn er unsere Hilfe brauchte. Nach ein wenig Einweisung klappte das Segeln immer besser und wenn es erst gegen Mittag losgeht ist das auch nicht schlimm, ist ja Urlaub und irgendwie sehen wir das alle so. Aber das war ja bei weitem nicht das Tollste. Entschuldigung liebe Marlin, ist nicht bös gemeint. Du bist ein super tolles Schiff mit viel Platz und flott am Wind, absolut sicher und schneidig, mit bequemen Kojen …. Ein Boot zum verlieben, was man nie mehr verlassen möchte. Wir können Micha da schon gut verstehen.

 

Das Tollste waren die Ziele, die er uns gezeigt hat: türkisfarbenes warmes Wasser, in dem das Schwimmen im Sonnenauf- oder untergang ein Traum war, schnorcheln und entdecken der Unterwasserwelt, feinster weißer Sandstrand, den man ohne Sonnenbrille kaum ansehen kann. Cuba Lifestyle am Leuchtturm, auf Expedition mit den Insel-Rangern auf der Suche nach Krokodilen und Affen oder beim Sundowner, der sanft geschaukelt und nicht gerührt an der Süllkante am besten schmeckt. Die Trinkkokosnüsse, die man mit wenig Rum verfeinert und die dann nach viel mehr schmecken, waren immer en Highlight.

 

In den bescheidenen Supermärkten mit den leeren Regalen und der ungewohnt mageren Auswahl sieht man die andere Seite von Cuba. Konsum wie in den westlichen Ländern gibt es hier nicht. Alles wird gebraucht und auch die alte ausgemusterte Bordbatterie findet schnell einen neuen Abnehmer und wird noch ein langes Leben fristen. Gefehlt hat trotz der „Armut“ nie etwas. Armut ist ja auch relativ: wenig Konsumgüter aber viel Zeit für sich und andere. Entspannte Lebensart ohne Hektik – Cuba ist reich daran – weniger ist mehr lernt man hier. Und der fangfrischer Fisch vom Kutter frei Boot gegen Rum getauscht ist Gaumenkitzel vom Feinsten. Und wer noch keine Langusten a`la Micha gekostet hat, hat noch keinen Langusten gegessen. Küchenarbeit wurde geteilt, jeder durfte mal kochen, aber besonders gut waren die Künste des Skippers. Unvergessen bleiben die hübschen Conches, die mühsam gesucht und ertaucht werden müssen, um dann nach harter Arbeit beim Öffnen 24h später in Zitronen-Sud mariniert, im Salat unglaublich zart schmecken.

 

Tage, die wie im Flug, viel zu schnell vergehen. Kaum ist man da, geht´s schon wieder zurück. 2 Wochen sind definitiv zu kurz , um den Lebensrhythmus an Bord einzuatmen und runterzukommen. Ein guter Anfang, aber definitiv zu kurz. Ich persönlich freue mich auf die Atlantikpassage im Winter Ost/West nach Brasilien. Sofern mich der Skipper mitnimmt. Es kommen ja auch nur handverlesene Gäste an Bord. Ist auch gut so. Passt halt nicht immer jeder zu jedem und vorher wissen kann man das auch nicht. Hier hatte alles gepasst. Die Junges schwärmen immer noch und wir sind im allgemeinen Arbeitsalltag im Rückblick noch immer beseelt von einem tollen Urlaub mit maximalem Entspannungs- und Erlebnisfaktor, der noch lange nachhallt. Und wenn wir Sehnsucht haben, helfen die Blogeinträge und Bilder weiter.

 

Danke Micha für einen tollen Urlaub


David und seine Freundin Stefanie haben uns für den Segelsport begeistert. Die beiden bauen eine REINKE- Segelyacht und wollen später darauf leben und selber Törn‘s anbieten. www.arohahorizonte.ch

Bei wunderschönem Wetter kommen wir am 26. Mai 17 abends in Kopenhagen auf die MARLIN. Majestätisch liegt sie im Hafen zwischen dem modernen Opernhaus und dem königlichen Schloss. Vom erfahrenen Schiffseigner und Skipper Michael werden wir freundlich empfangen und erfahren eine kleine Segelschulung mit dem Schwergewicht der Sicherheit auf der Segelyacht. Wir sind sehr beeindruckt vom grossen Wissen unseres Skippers. 

Nach einem  Grosseinkauf geht‘s dann endlich los. Ziel sind die schwedischen Schären oder vielleicht gar Gotland. Schnell zeigt sich aber, dass der Wind der Chef ist und unsere Ferien auf der Ostsee weitgehend bestimmen wird, damit wir rechtzeitig am 8.Juni 17 in Warnemünde ankommen, wo Michael mit der MARLIN an einem Blauwasserseminar engagiert sein wird. 

Das Wetter zeigt sich von allen Seiten, meist ist es kühl. Wir geniessen die wunderschöne Natur  in den kleinen Buchten der schwedischen Schären und auf Bornholm.  Wir üben uns im Segeln im ruhigen Wasser oder bei Sturm, lernen Wesentliches von der Erfahrung des Skippers, machen Erfahrungen mit leichter Seekrankheit, geniessen die Sauna im kleinen Hafen Hasle auf Bornholm und anschliessend das Bad im kalten Meer.  Das gemeinsame Segeln ist wunderschön, das Zusammensein in der Gruppe harmonisch. Auch das Essen und ein feiner Wein ist allen wichtig und wird entsprechend genossen. Wir werden verwöhnt von Thomas und Michael – den beiden besten Köchen im Norden........ 

 

Der Höhepunkt  unseres Segeltörns ist das Nachtsegeln: In der Dämmerung laufen wir aus dem Hafen Hasle auf Bornholm aus Richtung Süden, geniessen die ruhige See mit genügend Wind, den Sternenhimmel, die Ruhe, den Sonnenaufgang und freuen uns, dass wir mit der schönen Marlin über das Wasser gleiten dürfen.

 

Lieber Michael, wir danken Dir für die schöne Zeit auf der Marlin. Wir durften von Dir viel lernen, es war eine gute Erfahrung! 

 

Die Schweizer - Crew

David, Stefanie, Thomas, Martin und Margrit


Die „Marlin“ ist ein grundsolides und dabei durchaus sportlich zu segelndes Schiff, das auch Binnengewässer-Ratten sofort ein Gefühl großer Sicherheit vermittelt. Die Konstruktion mit Deckshaus, das Rundumsicht im geschützten Rahmen bietet, ist angenehm, ebenso wie das große Wohnzimmer unter Deck mit der prima ausgestatteten Küche. Hobby-Köche können sich hier ziemlich weit gehen lassen. Die Unabhängigkeit des Schiffes mit eigener Wasseraufbereitungsanlage, Heizung und Generator ist ein schöner Luxus, den man auch genießt, wenn der Törn nicht so lange geht. Das Schiff ist eignergeführt in einem hervorragenden Zustand, alles funktioniert, die Sicherheitsausstattung ist kompromißlos perfekt, es gibt auch „Spielgeräte“ wie stand-up-Paddelboards für ruhigere Stunden. Michael hält das alles selbst in Schuß und läßt sich keine Unregelmäßigkeit durchgehen.

Wir hatten das Vergnügen, mit beiden Skippern unterwegs zu sein, die das Schiff regelmäßig fahren. Michaels Erfahrung als Segler ist einfach immens, und er hat Freude daran, sein Wissen an seine Crew-Mitglieder weiter zu geben, ohne sich damit aufzudrängen. Für Menschen wie mich, die nicht über seglerische Mega-Erfahrung verfügen, ist das wie ein Hauptgewinn. Es betrifft das Segeln an sich und die Seemannschaft ebenso wie Schiffstechnik und Navigation. Was man gezeigt bekommt, kann man dann selbständig übernehmen, denn Michael hat auch entspanntes Zutrauen zu seiner Mannschaft und läßt sie machen. In der freien Zeit, die er dadurch gewinnt, schreibt er seinen Blog und noch viel besser: stellt sich in seine Küche und zaubert etwas Leckeres. Das beginnt beim Spargel-Tomaten-Frühstücks-Omelett und endet beim gemütlichen Abendessen. Auch Nicht-Liebhaber können den Zauber der asiatischen Küche mit ihm schätzen lernen! Und der Spaß des Segeltages ist nach dem Anleger-Bier nicht zu Ende.

Mit Jan Hupasch als Co-Skipper hat er eine ausgezeichnete Wahl getroffen. Trotz seiner jungen Jahre ist er ein Super-Segler, frei von jugendlichem Leichtsinn auf See, kennt das Schiff durch und durch und ist einfach ein angenehmer, immer gut gelaunter Zeitgenosse.

Michael und Jan! Vielen Dank für einen super Törn!

Dr. Axel Versen 


Micha und die Marlin habe ich durch Zufall gefunden. Aber wie das Leben so spielt fällt einem manchmal eben genau das zu, was man in diesem Moment braucht. So war das auch mit diesem wunderhübschen roten Boot und ihrem Skipper. Nach Jahren endlich wieder vor Anker schlafen, das weite Meer sehen und die unvergleichliche Atmosphäre genießen, gemeinsam auf einem Boot zu sein. Micha macht es einem da leicht: als relaxter Gastgeber und super Koch hat er uns vom ersten Moment an willkommen geheißen in seinem Zuhause.

Das Segeln mit diesem Schiff ist ein Traum: hart am Wind düst sie ruhig dahin, das 100m2 Groß präsentiert sich vor einem hübsch in der Sonne; vor Anker liegen, mit dem Stand Up Bord die Bucht erkunden, oder mit dem Dingi herumdüsen. Micha hat uns von Anfang an machen lassen und mit seiner ruhigen Art angeleitet - wenn zu viele Fragen kamen, auch mal liebevoll ignoriert.

Dieses Schiff ist Luxus pur! Es gibt alles an Bord was Welterkunder sich nur wünschen könnten: vom eigenen Watermaker bis zu Generator und genügend Batterien, die einen - ohne auf Komfort verzichten zu müssen – total autark machen. Es ist ohne Frage das am besten ausgestattete Boot auf dem ich jemals war.

Ich war jetzt zweimal mit Marlin unterwegs und hoffe dass ich sie noch oft wiedersehen werde.

Alles Liebe, Nicole


Liebe Marlin, lieber Michael,

danke für die unvergesslichen Tage auf der Marlin in umsorgter Obhut vom Skipper.

Micha fragte mich, ob ich schon einmal ins Gästebuch geschrieben habe, konnte ich ja nicht, da ich noch nicht Gast auf der Marlin war. Das hat sich geändert. Ich war das erste Mal SEGELN und das mit richtig viel Wind. Die Marlin war ein sicheres zu Hause, ich habe mich wohlgefühlt und hoffe auf ein Wiedersehen. Micha hat mir das Segellatein übersetzt, so dass ich mich als ein Teil der Crew gefühlt habe. Auch meine Mitsegler haben mich unter ihre Fittiche genommen, danke dafür. Die Bemühungen des Skippers unser Leib und Seele beisammen zu halten, sollen nicht unerwähnt bleiben. Lecker, lecker, lecker. Vielleich gelingt es uns ja ein “Schnupper”-Kiten zu arrangieren, ich würde mich freuen.

Einen ganz lieben Gruß aus dem Spreewald von Dorit

P.S. An alle Nichtsegler, so ein MARLIN-Törn ist eine unvergessliche Erfahrung, ihr seit hier in erfahrenen Händen und auf einem sicherm Boot, nur Mut!


Nike Steiger von der SY-KARL stand auch schon am Steuer der MARLIN und hat ihre Meinung als Vlog hinterlassen. Danke Nike.


Ein Wiedersehen in ruhigen Gefilden

Die Marlin kannte ich schon. Und auch die Iron Lady. Zufällig sogar auch den Skipper, der bisweilen die gleiche Sturköpfigkeit an den Tag legt, wie seine große Schwester. Richtig, ich bin die Schwester. 

Meine letzte Erinnerung an die Marlin war alles andere als schön. Dauerseekrank von der Dünung in der Karibik und dazu ein Schlag von mehreren Tagen. Das war dann das Ende meiner Segelkarierre. Dachte ich. Aber meistens kommt es anders, als man denkt. 

5 Jahre später kommt der Anruf: Bist du flexibel? Wir machen einen Überführungstörn und es gibt noch eine freie Koje! Und dann fing Micha an, es mir schmackhaft zu machen. Tolle Wettervorhersage, Ostsee ist quasi wellenfrei, wir sehen immer Land und und und. Aus gegebenem Anlaß hatte ich große Lust, viel Zeit mit meinem Bruder zu verbringen. Und es war einfach toll! Das Wetter war wirklich großartig, die Marlin wieder mal sehr beeindruckend, einfach alles professionell, allzeit ein großes Gefühl der Sicherheit und eine Crew, die einfach Spass am Segeln hatte! 

Wunderschöne Sonnenuntergänge, schlemmen bis spät in den Abend, gute Laune mit viel Musik und einfach entspannen …. Wir waren fast jeden Abend vor Anker, jede Bucht war unsere private Ankerbucht, eine kleine Runde mit dem Schlauchboot, Inselerkundungen oder auch Backgammon Battles… Schade, dass die Woche so schnell rum war. Ich freu mich jedenfalls auf die nächste Gelegenheit mit der Marlin und mit Micha!

Liebe Grüße vom Niederrhein

Susanne 


Skipper Marcus berichtet auf seiner Website über ein Wochenende mit der MARLIN 

Du clickst hier um seien Seite zu besuchen. 


Ein paar bewegte Eindrücke aus der Karibik 


Interview

Bene erzählt über seinen Trip nach Spitzbergen mit der MARLIN


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Wer steht eigentlich hinter der MARLIN. Was ist die Historie? Da gibt es eine ganze Menge mehr Background, als Du vielleicht weisst. Michael schreibt kontinuierlich seinen MARLIN Blog hier: